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Verfassung

In Germany

 

Orthodoxer Sankt Georgs-Verein       

(Gründungsjahr: 1924)

Bialik St: Corner Hamapilim 1

P.O.Box 139, Ramla
 
 

SATZUNGEN DES ORTHODOXISCHEN SANKT GEORGS-VEREINS IN RAMLA

(Berichtigte Grundverfassung des Vereins zum Jahr 1924 laut Artikel 19)

Erster Artikel:-

Name:              Orthodoxer Sankt Georgs-Verein (St. George's Orthodox Council) in Ramla,

                        nachfolgend der "Verein".

                        Der Verein ist eine juristische Körperschaft, welcher den Vereinssatzungen entsprechend alle Anrechte und Kompetenzen nach dem Gesetz zustehen, zu denen der Ankauf, der Verkauf, die Verpfändung und die Verpachtung von mobilen und immobilen Gütern neben Verpflichtungsaufnahmen, Unterzeichnungen von Verträgen, Vereinbarungen, von legalen und offiziellen Unterlagen sowie auch die Annahme von Spenden, Geschenken und Nachlässen nach Testamenten gehören. 

Zweiter Artikel:-

Adresse:           Griechisch-orthodoxes Kloster, Ian Masrik-Straße, Ramla, oder Postfach 139, Ramla, oder nach dem Beschluss der Vereinsleitung von Zeit zu Zeit.


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Dritter Artikel:-

Motto:              "Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. (Matthäus 5, 7)

Vierter Artikel:-

Vereinszweck: Gesellschaftliche, kulturelle und geistliche Wohltätigkeit, die sich auf verschiedene Weisen und Methoden ausdrückt, wovon folgende die hauptsächlichen sind:

A.     Darbietung von Hilfe an Notleidende und an Bedürftige aus der orthodoxen Gemeinde in Ramla im möglichsten Maß.

B.      Zuwendung von Schulstipendien an bedürftige Schüler und Schülerinnen aus der orthodoxen Gemeinde in Ramla.

C.     Tätigkeit zur Erhöhung des gesellschaftlichen und geistigen Niveaus der Mitglieder aus der orthodoxen Gemeinde in Ramla anhand von Vorträgen, Tagungen und daraus Hervorgehendem.

D.     Tätigkeit zur Gründung eines christlichen Kulturzentrums in Ramla – das unter der Leitung und Aufsicht des Vereins stehen wird.


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E.      Tätigkeit zur Errichtung von Kindergärten, Grund- und Mittelschulen für Mitglieder aus der orthodoxen Gemeinde in Ramla.

F.      Bewahrung der Besitztümer des Vereins und der heiligen Stätten der Gemeinde sowie der Friedhöfe und anderer Stätten.

G.     Teilnahme an Festlichkeiten und an Traueranlässen von Gemeindemitgliedern.

H.     Teilnahme an Aktivitäten von Vereinen, Institutionen, von orthodoxen und nicht-orthodoxen Clubs, um die Ziele des Vereins zu verwirklichen.

I.       Darbietung von materieller und geistiger Stütze an jedes menschliche Werk und Wohltätigkeit im möglichen Maß, vor allem, wenn es orthodox ist.

                                      Fünfter Artikel:- Die Vereinsmitglieder und ihre Anrechte:-

A.     Jeder orthodoxe Christ und jede orthodoxe Christin hat das Recht, ein Vereinsmitglied zu sein, sofern er oder sie folgende Bedingungen einhält:


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1.      Er oder sie wohnt in Ramla.

2.      Er/sie ist nicht jünger als 18 Jahre alt.

3.      Er/sie hat seinen/ihrem Mitgliederbetrag bezahlt.

B.      Jedes, nicht jünger als 23 Jahre altes Mitglied hat das Anrecht, seine Kandidatur zum Vereinskomitee vorzuschlagen, sofern es während drei Jahren kontinuierlich Vereinsmitglied ist.

C.     Jedes Mitglied, das seinen Mitgliederbeitrag bezahlt hat, hat das Recht zur Wahl von Mitgliedern für das Vereinskomitee.

D.     Jedes Mitglied wird als vollrechtliches Mitglied angesehen, falls es den von ihm zustehenden Mitgliederbeitrag geleistet hat. Falls es die Zahlung seines Mitgliedsbeitrags eingestellt hat, hat es das Recht, seine Mitgliedschaft zu erneuern und wird als vollrechtliches Mitglied angesehen, sofern es jedes Jahr seinen Mitgliederbeitrag bezahlt hat.

Sechster Artikel:- Die Kompetenzen des Generalversammlungs

A.     Die Generalversammlung wird aus Vereinsmitgliedern bestehen, die ihren Mitgliedsbeitrag geleistet haben. Sie ist die höchste Vereinsautorität.


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B.      Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Mehrheit, d.h., von mindestens 51% (einundfünfzig) Prozent der Mitglieder rechtsgültig.

C.     Die Komiteemitglieder werden alle Vereinsmitglieder, die ihren Mitgliederbeitrag im Verein geleistet haben, in persönlichen Einladungen in Schriftform zur Teilnahme an der Generalversammlung auffordern. In dieser Einladung werden der Ort und der Termin der Generalversammlung mindestens zwei Wochen vor der Generalversammlung angesagt.

D.     Falls die Mehrheit der Vereinsmitglieder, die ihren Vereinsbeitrag geleistet haben, nicht erreicht wird, wird die Zusammenkunft der Generalversammlung um eine Woche verschoben. Sie wird dann am selben Ort und zur selben Uhrzeit abgehalten und wird dabei bei jeder Teilnehmerzahl rechtsgültig sein.

E.      Die Beschlüsse der Generalversammlung werden unter der Bedingung, dass sie von der Mehrheit angenommen worden sind, rechtsgültig und bindend sein.

F.      Die Generalversammlung wird mindestens einmal jährlich einberufen.


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G.     Es wird ein Drittel der den Mitgliederbeitrag geleisteten Vereinsmitglieder benötigt, um in Schriftform ein Gesuch an die Mitglieder des Vereinskomitees auf eine Noteinberufung der Generalversammlung einzuleiten. In einem solchen Gesuch ist die Begründung zu einer solchen Einberufung anzugeben. Danach werden die Vereinsratmitglieder zur Einberufung einer solchen Versammlung binnen 15 Tagen von der Einlegung des Gesuchs verpflichtet sein.

                                        Siebter Artikel:- Die Komiteemitglieder

A.     Das Komitee wird aus neun Männern und drei Frauen zusammengestellt, die laut Artikel zwölf in der Berichtigung von der Generalversammlung gewählt werden.

B.      Das neue Komitee wird in der ersten Versammlung unter seinen Mitgliedern folgende Amtsausübende wählen:-

1.      Der Präsident oder die Präsidentin, der/die laut dem Beschluss der Komiteemitglieder als offizieller Sprecher oder Sprecherin im Namen des Vereins fungiert. Er/sie wird bei den wöchentlichen und jährlichen Sitzungen ebenfalls den Vorstand einnehmen und alle Berichte und Schreiben unterzeichnen, die im Auftrag des Komitees verfasst werden.


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2.      Der stellvertretende Präsident oder die stellvertretende Präsidentin wird den Präsidenten resp. die Präsidentin bei dessen/deren Absenz stellvertretend ersetzen. Bei Abwesenheit sowohl des Präsidenten als auch des Vizepräsidenten wird der Sekretär resp. die Sekretärin dessen/deren Amt stellvertretend erfüllen.

3.      Der Sekretär oder die Sekretärin wird die Beschlüsse des Komitees vollständig und gänzlich umsetzen, wird zusammen mit dem Präsidenten oder der Präsidentin alle abgehenden Schreiben unterzeichnen, die Sitzungsprotokolle führen und die im Auftrag des Komitees abgehenden Berichte und Schreiben verfassen.

4.      Der stellvertretende Sekretär oder die stellvertretende Sekretärin wird den Sekretär resp. die Sekretärin während dessen/deren Abwesenheit ersetzen.

5.      Der Kassenwart oder die Kassenwartin:-

A.     Er/sie wird die Einnahmen und die Ausgaben genauestens eintragen und die erforderlichen Zahlungsbelege ausstellen respektive annehmen, und gemäß Beschluss des Komitees wird er als erster Verantwortlicher über die Finanzen des

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Vereins gegenüber dem Komitee und der Generalversammlung angesehen.

B.      Der Kassenwart oder die Kassenwartin ist berechtigt, in seiner Verfügung einen bestimmten Geldbetrag für Notumstände zu halten, dessen Höhe von Vereinskomitee zu einem Zeitpunkt festgelegt worden ist.

C.     Der Kassenwart oder die Kassenwartin muss dem Verein einen Jahresbericht über die Bilanz vorlegen.

D.     Die Komiteemitglieder sind berechtigt, vom Kassenwart oder der Kassenwartin zu jedem beliebigen Zeitpunkt die Berichterstattung zur Vereinsbilanz zu verlangen.

6.      Der stellvertretende Kassenwart oder Kassenwartin wird den Kassenwart oder die Kassenwartin in dessen/deren Abwesenheit ersetzen.

Achter Artikel:- Die Verpflichtungen der Mitglieder am Komitee

A.     Das Komitee wird sich bemühen, den Zielen des Vereins gemäß die Ausführungen in diesen Satzungen zu erfüllen.

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B.      Das Komitee wird sich nach bester Möglichkeit sich darum bemühen, dass die Angehörigen der Gemeinde die Ziele und Bestimmungen des Vereins anstreben und sich dessen Diensten anfügen werden.

C.     Das Komitee muss aus mindestens fünf Mitgliedern zusammengesetzt sein. Falls es nicht aus fünf Mitgliedern besteht, muss laut Artikel zwölf dieser Satzungen ein neues Komitee gewählt werden.

Neunter Artikel:- Die Kompetenzen des Komitees

Die Kompetenzen des Komitees beruhen auf den Vereinssatzungen, nach denen es zu Folgendem berechtigt ist:-

A.     Die Ausgabe von Vereinsgeld, um die, in diesen Satzungen angeführten Ziele und Zwecke des Vereins zu erfüllen, unter der Bedingung, dass so etwas nicht auf Rechnung einer Hilfeerteilung an Angehörige der orthodoxen Gemeinde in Ramla geschieht.

B.      Die Einberufung einer Generalversammlung und nach Bedarf einer Notversammlung.

C.     Eine Hilfeanforderung von individuellen Vereinsmitgliedern, um die Ziele und Zwecke des Vereins zu erfüllen.


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D.     Der Kauf von immobilen und mobilen Gütern zugunsten und zum Wohl des Vereins und zum Erreichen dessen Zwecke.

E.      Das Unternehmen von allem, das für richtig gehalten wird, um die Zwecke und Ziele des Vereins zu erreichen.

Artikel zehn:-

Das Komitee ist zum Verkauf, zur Verpfändung und zur langzeitigen Verpachtung aller Güter aus dem Besitz des Vereins berechtigt, wozu jedoch die Zustimmung von 75% (fünfundsiebzig Prozent) aller Teilnehmer an der Generalversammlung erforderlich ist, die den Vereinsmitgliederbetrag in jenem Jahr bezahlt haben.

Artikel elf:- Aus dem Komitee hervorgehende Komitees

A.     Das Finanzkomitee – wird aus folgenden drei Mitgliedern aus dem Vereinskomitee zusammengesetzt: der Präsident, der Kassenwart und der Sekretär. Die Hauptaufgaben des Finanzkomitees stammen hauptsächlich aus den Bereichen Verträge, Vereinbarungen, Schecks, Tratten sowie alle rechtlichen und offiziellen Dokumente und daraus Abgeleitetes. Nach den Beschlüssen des Komitees sind solche Dokumente gültig, wenn sie die Unterschriften aller drei tragen, vom Komitee gebilligt worden sind und deren Eintragung im Sitzungsprotokoll erfolgt ist.

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B.      Das Wohltätigkeitskomitee an Gemeindemitglieder - wird aus drei Mitgliedern aus dem Vereinskomitee bestehen. Dieses Unterkomitee wird die Lage von bedürftigen Gemeindemitgliedern prüfen und behandeln, und in diesem Belang Rechenschaft an das Vereinskomitee abgeben. Seine Hauptaufgaben bestehen aus einer völlig heimlich gehaltenen und bescheidenen Hilfeleistung, die vom Bedürftigkeitskomitee festgelegt worden ist, vor allem vor Feiertagen.

C.     Das Kulturkomitee –wird teilweise aus Mitgliedern des Vereinskomitees und aus Mitgliedern an der Generalversammlung zusammengesetzt. Seine Hauptaufgaben bestehen aus der Veranstaltung von feierlichen Anlässen, Vorstellungen, Vorlesungen, aus der Veranstaltung von Tagungen, Reisen und daraus Hervorgehendem.

D.     Das Friedhofskomitee – wird teilweise aus Mitgliedern des Vereinskomitees und aus Mitgliedern an der Generalversammlung zusammengesetzt. Seine Hauptaufgabe besteht aus der Wahrung des Friedhofs der Gemeinde und dessen Aufsicht. Dazu gehört auch die Zuweisung einer Grabstelle für Verstorbene aus der Gemeinde auf dem Friedhof der Gemeinde.

E.      Das Vereinskomitee kann nach Bedarf weitere Komitees gründen.

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Zwölf:- Die Wahl der Komiteemitglieder:-

A.     Die Mitglieder des Vereinskomitees werden von Zeit zu Zeit, alle drei Jahre, unter den Teilnehmern an der Generalversammlung gewählt.

B.      Das Komitee wird zwei Monate vor Beendigung seiner gesetzlichen Amtszeit eine Zahlung der Mitgliederbeiträge an den Verein während einer Dauer von mindestens drei Wochen ansagen.

C.     Nach beendigter Zahlungsperiode der Mitgliederbeiträge als eine Art Pfandgeld wird die Generalversammlung zu den Wahlen einberufen, wobei die Versammlung zwei Wochen nach dem Versand der Einladungen stattzufinden hat.

D.     Die Einladung an die Vereinsmitglieder zur Wahlversammlung erfolgt anhand von persönlichen Einladungen in Schriftform an jedes Mitglied, das seinen Mitgliederbeitrag geleistet hat.

E.      Die Wahlversammlung gilt als rechtsgültig, wenn die Mehrheit der Vereinsmitglieder, die ihren Mitgliederbeitrag geleistet haben, daran anwesend ist.


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F.      Falls an einer Versammlung nicht die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist, wird die Versammlung um eine Woche verschoben und wird dann am selben Ort und zur selben Uhrzeit stattfinden. Sie wird unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer rechtsgültig sein.

G.     Das Komitee wird an der Generalversammlung Bericht über seine Tätigkeiten und den Bilanzbericht abgeben.

H.     Bei dieser Versammlung wird das Wahlkomitee gewählt, das aus fünf Mitgliedern zusammengesetzt ist, die während der Generalversammlung gewählt werden und keine Kandidaten zum Vereinskomitee sind.

I.       Das Komitee wird die Wahlen beaufsichtigen.

J.       An die Mitglieder werden Zettel verteilt, die mit dem Stempel des Vereins versehen sind, auf die die Namen der Kandidaten geschrieben werden.

K.     Das Wahlkomitee wird die Stimmen offen sortieren und die Ergebnisse bekannt geben.Das Komitee wirddie offiziellen Ämter und daran interessierten Institutionen dadurch über dieWahlergebnisse orientieren.

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L.      Die Namen derjenigen, die zweiten Grades gewählt worden sind, werden aufbewahrt, damit jemand unter ihnen ein zurückgetretenes oder – möge es davon behütet sein – gestorbenes Mitglied ersetzen kann.

Artikel dreizehn:- Die Abtretungs- und Annahmetätigkeiten zwischen einem abgehenden und einem neuen Komitee:-

A.     Am Ende einer Wahl lädt das Wahlkomitee die Mitglieder, die die Wahl gewonnen haben sowie die Mitglieder des abgehenden Komitees zur Teilnahme an der Abtretungs- und Annahmesitzung ein.

B.      Die Abtretungs- und Annahmetätigkeit zwischen dem abgehenden und dem neuen Komitee wird binnen einer Woche vom Ende der Wahlen vollzogen, um an das neue Komitee alle Bücher und Stempel, Akten und alles, was zum Verein gehört, zu überweisen.

C.     Das Unterzeichnungsrecht des abgehenden Komitees auf allen Banken, an die Geld des Vereins einbezahlt wird, sowie auf anderen Institutionen, wird aufgehoben und gegen die Unterschriften des neuen Komitees gewechselt.

D.     Dem abgehenden Komitee ist es in keinem möglichen Zustand untersagt, die Überweisung zu verhindern.

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E.      Das für die Wahlen etablierte Komitee wird die Abtretungs- und Annahmetätigkeiten überwachen und über die Überweisung einen Bericht verfassen, der von den Repräsentanten beider Seiten sowie vom etablierten Komitee unterzeichnet wird.

Artikel vierzehn:- Die Versammlungen:-

A.     Das Komitee wird mindestens jede Woche eine Sitzung an einem Tag, der allen zusagt, abhalten.

B.      Es sollen keine Sitzungen abgehalten werden, an denen nicht die Mehrheit der Komiteemitglieder oder zumindest fünf Mitglieder teilnehmen.

C.     Das Komitee wird an den Sitzungen über Sachverhalte in seinem Belang und in Zusammenhang mit der Gemeinde tagen. Zu den Beschlüssen wird die Mehrheit benötigt.

D.     Das Komitee veranstaltet mindestens einmal pro Jahr eine Generalversammlung, worin es über die wichtigen Aktivitäten im vergangenen Jahr berichtet.


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E.      An der jährlichen Generalversammlung werden die Mitglieder des Komitees anwesend sein. Den Teilnehmern wird das Recht zu Fragen gewährt, die zur Diskussion stehen.

F.      An der Generalversammlung wird entweder vom Präsidenten oder vom Sekretär ausführlich Bericht über die Vereinstätigkeiten erstattet. Ein weiterer Bericht bezüglich der Bilanzen des Vereins wird vom Kassenwart erteilt.

G.     Die Organisation einer verabredeten, gemeinsamen Abwesenheit von Komiteemitgliedern an wöchentlichen Sitzungen oder an der Generalversammlung ohne rechtlichen Grund ist untersagt.

H.     Wer an einer wöchentlichen Sitzung abwesend ist, dem ist es untersagt, sich über einen, von der Mehrheit beschlossenen Beschluss zu beklagen oder sich ihm zu widersetzen.

I.       Wer drei Mal nacheinander ohne rechtlichen Grund an Sitzungen anwesend war, wird vom Komitee vorgeladen, um seine Ausführungen vorzubringen. Danach wird er verwarnt, dass das Komitee das Recht haben wird, ihm die Mitgliedschaft am Komitee aufzuheben, falls er erneut abwesend sein wird.


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Artikel fünfzehn:- Einkünfte und Ausgaben:-

Der Verein beruht auf den nachfolgend angeführten Einkünften:-

         A. Einkünfte aus Vermietungen von Besitztümern.

         B.   Mitgliederbeiträge

         C. Erhalt von Spenden an Weihnachten und Ostern.

D.     Annahme von Zuwendungen von Spendern an feierlichen Anlässen, Trauerfeiern usw.

E.      Veranstaltung von Festen, Vorstellungen und dergleichen.

Artikel sechzehn:- Mitgliederbeiträge:-

A.     Jedes einzelne Vereinsmitglied muss die monatlichen Mitgliederbeiträge in der Höhe von 50 NIS pro Monat oder einen Mitgliederbeitrag für ein ganzes Jahr in der Höhe von 600 NIS bezahlen. Gegen die Bezahlung erhält es einen, vom Kassenwart oder vom stellvertretenden Kassenwart unterzeichneten Zahlungsbeleg. Wenn jemand einen höheren Betrag bezahlen will, wird der Höherbetrag als Spende angesehen und in das Spendeverzeichnis eingetragen. Kein Mitglied wird das Recht haben, einen Betrag zurückzufordern, den es auf jede beliebige Weise an die Kasse bezahlt

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hat, falls es eines Tages seine Mitgliedschaft im Verein aufgeben möchte.

B.      Die Höhe des Mietgliederbetrags kann nach Beschluss des Komitees geändert werden.

C.     Die jährlichen Mitgliederbeträge sind einen Monat vor der Abhaltung der Generalversammlung zu entrichten.

Artikel siebzehn:- Feiern

Der Verein wird am Gedenktag des Heiligen Georgs, der am 23. Nissan nach der Zählung des Ostens gefeiert wird und nach der Zählung des Westens am 6. Mai stattfindet, eine jährliche Feier veranstalten.

Artikel achtzehn:- Unterschriften:-

A.     Das Komitee wird den Präsidenten, den Sekretär und den Kassenwart zur Unterzeichnung aller Schecks und Schuldschriften, Verträge und Vereinbarungen sowie weiterer Unterlagen im Namen des Vereins bemächtigen.

B.      Die Unterschriften gelten in Verbindung mit dem aufgesetzten Vereinsstempel als gültig.

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C.     Die oben Erwähnten werden erst nach der Bemächtigung durch die Mehrheit der Komiteemitglieder und nach der Niederschrift der Sitzungsprotokolle unterzeichnungsberechtigt sein.

Artikel neunzehn:- Berichtigung der Satzungen:- (die Vereinsverfassung)

Alle Artikel dieser Berichtigung, die nicht das Wesentliche der Vereinsverfassung darstellen (wie Artikel 16, der die Mitgliederbetragshöhe festlegt usw.) können je nach den Umständen und Situationen Berichtungen und Änderungen, Ergänzungen und Löschungen unterzogen werden, sofern dazu die Mehrheit der Mitglieder an der Generalversammlung ihre Zustimmung erteilt, und solange dadurch nicht die wesentlichen Zwecke verletzt werden, für die dieser Verein überhaupt gegründet worden ist.

Artikel zwanzig:-

Im Fall der Auflösung des Vereins – soll er davor behütet sein – wird die Generalversammlung beschließen, wie das Geld des Vereins und seine Vermögenswerte verwendet werden sollen, die nach der Tilgung der Schulden des Vereins übrig bleiben werden, falls Schulden bestanden haben sollen. Falls die Generalversammlung nicht darüber entscheiden wird, werden alle Gelder an orthodoxe Wohlfahrtsinstitutionen verteilt, deren Ziele und Zwecke den Zielen und Zwecken des Vereins gleich stehen.


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Artikel einundzwanzig:-

Vom Datum der Bestätigung durch die Generalversammlung an werden diese Satzungen rechtsgültig sein und können befolgt werden.

Artikel zweiundzwanzig:-

Diese Satzungen wurden am 19.03.1983 in der Generalversammlung bestätigt.

Diese Satzungen wurden in der Generalversammlung vom 24.01.2003 bestätigt und aktualisiert.

Diese Satzungen wurden in der Generalversammlung vom 19.12.2008 bestätigt und aktualisiert.

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